Umgebung: Val d’Arzino

Nach einigen verregneten Wochenenden kam heute endlich die Sonne raus im Friaul. Und daher ging es vor die Tore unseres kleinen Dörfchens Richtung karnische Voralpen, ins Val d’Arzino. Dort frisst sich der Wildbach Arzino stetig durch die Hügel und hinterlässt wunderschön ausgehöhlte Felsformationen. Und stürzt sich an einigen Stellen hinab in kleinen, aber feinen Wasserfällen. Wobei das Grün bis Türkis des kristallklaren Wassers mit den Grün- Blau- Lila- und Rottönen des Schiefergesteins konkurriert. Ja, farbiger Schiefer! Hatte ich vorher noch nie gesehen und ist scheinbar auch recht selten zu finden auf der Welt. Das sagt jedenfalls der Schiefer-Dachverband auf seiner Website.

Wenn ich Recht habe, (und das hoffe ich, sonst kriege ich Ärger mit meiner Lehrerin aus technologia) ist Schiefer ein klastisches Gestein und Wikipedia sagt:

Tonschiefer „[…] entstehen aus Tonstein unter gerichtetem Druck und erhöhten Temperaturen und können sowohl den Sedimentiten wie auch den Metamorphiten zugerechnet werden. Dabei zeigt das Gestein aber noch keine der typischen, in der Metamorphose gebildeten Minerale. Bei der Gebirgsbildung werden die Tonsteinschichten durch seitlichen Druck aufgefaltet. Während dieser tektonischen Vorgänge kommt es zunächst zur Anlage von Lösungsflächen senkrecht zum vorherrschenden Druck. Neue Tonminerale kristallisieren auf den Flächen, dadurch erhält der ursprüngliche Tonstein sein schiefriges Gefüge“.

Perfekter Picknickplatz, sage ich :-)
Danke, liebe Judy, für diesen schönen Ausflug!

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